über uns

Wir, Gabi und Horst wohnen mit unseren noch im Haushalt verbliebenen Kindern Steffen und Felix in Bad Liebenzell-Unterlengenhardt (ca. 700 Einwohner) im Kreis Calw.

 

 

Angefangen hat alles mit Gondorf, der durch Neufundländer in Not im Alter von 2 Jahren zu uns kam, weil sein Frauchen nach Australien auswanderte.

Gondorf mochte uns zunächst gar nicht, er nahm uns nicht zu Kenntnis und wir glaubten, er sei taub und wollten schon zum Tierarzt mit ihm.

Damals wussten wir eben noch nichts über Neufundländer und deren Seelentiefe:

Gondorf trauerte.

Aber nicht ewig.

Nach ein paar Monaten gehörte er ganz uns, und wir ihm.

Es war eine Familientragödie, als er 3 Jahre später vor unserem Haus von einem Omnibus überfahren wurde. Wir konnten uns zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, uns jemals wieder einen Neufi anzuschaffen, um Gondorfs Andenken nicht zu schmälern, außerdem hatten wir ja noch unsere reizende Pudelschnauzerhündin Lila.

Jetzt konnten wir ungehindert die Kühlschranktür öffnen. Man konnte von einem Raum zum anderen gelangen, ohne über einen Neufi steigen zu müssen.

Toll!?

Nach 14 Tagen hielten wir es nicht mehr aus.

So kam unsere Paula (Crace von der Bergstraße ) zu uns, 14 Wochen alt. Es dauerte nicht lange, da hatte sie unsere Herzen erobert.

Dann kam Bruno. Zwei Jahre alt. Wir hatten ihn bei einem Züchter gesehen, und er sah aus wie Gondorf. Jetzt waren es zwei Neufundländer und ein Pudelschnauzer.

Wir machten eine wichtige Erfahrung:

Es stimmt nicht, dass sich bei drei Hunden unsere Liebe in 3 Drittel aufteilt, sondern das Gegenteil stimmt. Unsere Liebe verdreifachte sich.

Nach und nach wurden wir vom Neufundländerfieber befallen.

Nächste Stufe:

 

 

Z Ü C H T E N

 

Ergebnis: 5 Jahre später sind wir beim D-Wurf angelangt.

Bei so vielen Welpen bleibt natürlich einer hängen:

Biene, aus dem B-Wurf.

Seither züchten wir Neufundländer in den Farben schwarz und braun.

Das macht viel Freude, aber auch viel Arbeit.

Das Ausmaß dieser Arbeit hängt damit zusammen, dass bei uns die Welpen in engem Kontakt zu uns im Haus und Wohnbereich aufwachsen.

Einen Zwinger kennen sie nicht. Apropos Arbeit, ohne Beate, einer Freundin von uns wär’s nicht zu schaffen gewesen. Bei allen Würfen war sie stets da. Ihrem Arbeitgeber stellten sich immer schon die Nackenhaare, wenn er von einem bevorstehenden Wurf hörte. Ihr Arbeitsplatz ist inzwischen mit Neufifotos tapeziert.

Unsere Welpenkäufer schauen wir uns genau an, auch die örtlichen Gegebenheiten.

Das heißt:

Ab der neunten Woche werden die Welpen von uns in ihr neues Zuhause gebracht.

Zu unseren Welpenkäufern versuchen wir ständig Kontakt zu halten.

In regelmäßigen Abständen wird bei uns ein Welpentreffen organisiert ( siehe Bildergalerie).

Dabei werden es von mal zu mal mehr Hunde, die bei uns im Garten bei Kaffee und Kuchen herumtollen.

Wir sehen auch kein Problem darin, einen unserer Welpen in Urlaubspflege zu nehmen, wenn Not am Hund ist.

Übrigens: Beate würden wir nie, auch nicht in gute Hände, abgeben.

 

Wir sind Mitglied im ADKN dieser ist dem ERZ angeschlossen, führt ein eigenständiges Zuchtbuch und ist der zweitgrösste Neufundländer Klub in Deutschland!